So funktioniert die geldfreie Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschriften

Wer freie Zeit zur Ver­fü­gung hat, setzt ei­nen Teil da­von ein, um je­man­den zu be­glei­ten oder zu un­ter­stüt­zen. Die­se Zeit wird bei Zeit­gut Bir­se­ck mit Zeit­gut­schrif­ten ver­gü­tet und für spä­ter «auf­be­wahrt». Sie kann bei ei­ge­nem Be­darf in Form von Be­gleit- oder Un­ter­stüt­zungs­zeit wie­der in An­spruch ge­nom­men wer­den. Da­durch kommt ein Me­cha­nis­mus in Gang, wo Frei­wil­li­ge — meist jün­ge­re Senior*innen — sich um äl­te­re oder ge­sund­heit­lich ein­ge­schränk­te Men­schen küm­mern. Wenn die­se dann selbst Un­ter­stüt­zung brau­chen, kön­nen sie auf ihre «ge­spar­te Zeit» zu­rück­grei­fen. So­mit wird die Zeit ins Al­ter mit­ge­nom­men und an jün­ge­re wei­ter gegeben.

Vermittlung und Zeitgutschriften

Bei ei­nem Ge­spräch mit der Zeit­gut-Ver­mitt­lung wer­den In­ter­es­sen und Fä­hig­kei­ten er­fasst und der er­ste Ein­satz ver­ein­bart. Die ge­lei­ste­ten Stun­den wer­den in der Ge­schäfts­stel­le  ge­spei­chert und ver­wal­tet. Bei Be­darf kön­nen sie wie­der ein­ge­löst wer­den und Zeit­gut ver­mit­telt eine pas­sen­de Per­son. Die un­ter­stütz­te Per­son ent­schei­det, ob sie Ihr Zeit­gut­ha­ben für Un­ter­stüt­zung zu Hau­se oder un­ter­wegs ver­wen­den möch­te.

Die neue Art der frei­wil­li­gen Nach­bar­schafts­hil­fe lei­stet ei­nen Bei­trag zur so­zia­len Sicherheit. 

Ich habe Zeit, die ich für je­man­den ein­set­zen möchte

Ich möch­te Be­glei­tung